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Bandwürmer

 Ursache: Befallen werden Aquarienfische vor allen von Nelkenwürmern der Gattungen Caryophyllaeusund Khawia, die sich im Darm festsetzen und dort schmarotzen. Sie werden meist durch Lebendwürmer wie Tubifex oder Cyclops übertragen.

Symptome: Die befallenen Fische leiden an Gewichtsverlust, haben
Wachstumsstörung, bleiche Kiemen und trübe Augen. Sie haben außerdem einen verschleimten und entzündeten Darm.

 Behandlung: Bandwurminfektionen lassen sich wesentlich leichter durch
vorbeugende Maßnahmen verhindern als heilen; wer darauf
verzichtet, Tubifex und Cyclops, beides Zwischenwirte
verschiedener Bandwurmarten, zu verfüttern und neu gekaufte Fische zuerst in ein Quarantänebecken setzt und dort beobachtet, bekommt in der Regel auch keine Bandwürmer in sein Aquarium. Eine Behandlung mit Medikamenten, die man dem Futter beimengt, gelingt in den seltensten Fällen.

Bakterielle Flossenfäule

 Ursache: Die Bakterien der Gattungen Aeromonas Pseudomonas und Myxo- bzw. Flexibakterien sind für diese Erkrankung verantwortlich Hauptsächlich tritt die Flossenfäule bei den Fischen auf, deren Gesundheitszustand schon schlecht und ihr Immunsystem geschwächt ist, deswegen tritt sie auch oft mit anderen Erkrankungen z.B. Weiße Pünktchenkrankheit auf. Auch eine schlechte Wasserqualität, einseitiges Futter oder auch
Überbesatz im Becken können zur Flossenfäule führen.

Symptome: Erkennen kann man die Krankheit an den zerfransten und entzündeten Flossen, welche oftmals auch zusammengeklappt sind oder manchmal einen weißen Rand besitzen. Hinzu kommt, das die Fische schlecht schwimmen und oftmals im Wasser hin und her taumeln.

Behandlung: Zu beginn lässt sich die Krankheit durch die Verbesserung der Haltung, das heißt, abwechslungsreicheres Futter, bessere Wasserqualität und ein größeres Aquarium (Überbesatz verringern) heilen. Bei lebend gebärenden Zahnkarpfen kann man auch durch eine Salzbeigabe diese heilen. Eine Behandlung durch Temperaturerhöhung ist nur bei Kaltwasserfischen zu empfehlen und dabei ist darauf zu achten das man dann die Futtermenge wieder etwas erhöht weil der Stoffwechsel der Fische wieder mehr angeregt wird.

 Medikamentöse Behandlung: Bei der Behandlung mit Medikamenten
ist genau darauf zu achten, das man die Dosierungsmenge einhält,
bei einer Unterdosierung kann es passieren, das sich die Bakterien
an den Wirkstoff Nifurpirinol gewöhnen und so resistent werden.
Dann ist eine Nachbehandlung schier aussichtslos. Auch wenn die Erkrankung schon in einem sehr weiten Stadium ist, sind die Heilungschancen groß, allerdings kann es bis zu einem Monat dauern bis die Erkrankung geheilt ist.

Blutwurmkrankheit

Ursache: Die Saugwürmer der Gattung Sanguinicola sind für diese Erkrankung
verantwortlich. Sie werden hauptsächlich mit Wasserschnecken ins
Aquarium eingeschleppt.

Symptome: extrem langsames Schwimmen, bleiche Kiemen durch verstopfte
Kapillargefäße - die Krankheit endet bei allen infizierten Fischen
mit dem Tod.

 Behandlung: Keine Bekannt. Man sollte das Aquarium desinfizieren.

Columnaris - Krankheit

Ursache: Diese Krankheit wird durch zwei unterschiedliche Myxobakterien, Chondrococcus columnaris und Cytophaga columnaris, hervorgerufen. diese Bakterien werden 0,5-10 Mikrometer lang und bilden säulenartige Kolonien. Die Columnaris-Krankheit kann in akuter oder chronischer Form auftreten, was sowohl von der Wassertemperatur und der Wasserqualität als auch von der Virulenz der Bakterien abhängt.

Symptome: Die befallenen Fische haben weiße Beläge im Kopf- und vorderen Rückenbereich, weiße Lippen, Weißgesäumte Schuppen,
weiße nekrotische Gewebestellen (teilweise rot umrandet),
Flossenschädigungen (ähnlich Flossenfäule), gelbliche Beläge
(können bis ins bräunliche reichen), watteartige Auflagerungen
(sekundärer Pilzbefall). des Weiteren Störungen im
Schwimmverhalten (taumeln, usw.), Apathie (träges Herumhängen am Boden), Flossenklemmen, verstärkte Hautschleimbildung,
Geschwulstbildung v.a. im Maulbereich, Farbveränderungen
(Verblassen), Appetitlosigkeit, Glotzaugen, Flüssigkeitseinlagerungen im Gewebe, Kiemenschädigung (die u.a. zu Atemnot führen kann), im fortgeschrittenen Stadium Organschäden.

Behandlung: Die beste Therapie besteht drin, die Bedingungen
in dem betroffenen Becken möglichst schnell zu verbessern, und
zwar, indem man durch einen Teilwasserwechsel den Nitratgehalt
senkt, den Boden von Mulm und verwesenden Speiseresten säubert, eine optimale Belüftung und Filterung gewährleistet und
Wassertemperatur, Wasserhärte und Säuregrad soweit
herunterschraubt, wie dies für die Fische gerade noch zumutbar
ist. Zur Behandlung der Primärinfektionen empfehlen sich
Antibiotika wie Terramycin (Dosierung siehe Packungsbeilage),
zur Behandlung des Schimmels und zur Prophylaxe Kurzbäder mit
Kupfersulfat in einer Dosierung von 1:2000 (1-2 Minuten) oder
Malachitgrün in einer Dosierung von 1:15 000 (30 Sekunden).

Chilodonella-Krankheit

Ursache: Diese Krankheit lösen Wimperntierchen von der Gattung Chilodonella aus, diese Ektoparasiten haben eine ovale Körperform und werden etwa 40-70 Mikrometer lang; ihr hinteres Körperende ist eingekerbt, und ihr Protoplasma erscheint aufgrund zahlreicher kleiner Vakuolen, mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume, ziemlich grobkörnig.

Symptome: Die infizierten Fische schwimmen langsam und scheuern sich an
festen Gegenständen. Die Haut, insbesondere der Nacken bis zum
Ansatz der Rückenflosse, ist weißbläulich bis grau eingetrübt,
und löst sich in einem fortgeschrittenen Stadium in Fetzen ab.
Sind auch die Kiemen befallen, zeigen die Fische eine erhöhte
Atemfrequenz und halten sich zumeist in Oberflächennähe auf.
Die Chilodonella-Krankheit erfasst in der Regel zuerst
geschwächte oder verletzte Fische und breitet sich in
überfüllten Becken von diesen auf gesunde Exemplare aus, und
sie verläuft bei starkem Befall immer tödlich, da sie die Haut
und die atmende Oberfläche der Kiemenblättchen zerstört. Behandlung: Schwach befallene Fische badet man am besten in einer 3 %igen
Kochsalzlösung, bis sie Anzeichen von Unbehagen zeigen; eine
Alternative hierzu ist ein 10-15 minütiges Bad in einer 1
%igen Kochsalzlösung mit einer Wassertemperatur von 28-30 °C.
Optimale Resultate erzielt man mit Malachitgrün(0,15 mg /
Liter) oder Tripaflavin(1 g / 100 Liter); diese Bäder töten
die Parasiten in 10 Minuten und sollten in einem
Quarantänebecken vorgenommen werden. In einem Becken, das
keine Wirtstiere beherbergt und dessen Wasser die oben
angegebene Temperatur hat, stirbt Chilodonella in 5-6 Tagen ab.

Costia - Krankheit

Ursache: Diese Erkrankung wird von einem Geißeltierchen mit dem Namen Costia necatrix hervorgerufen. Dieser Parasit hat eine ovale Gestalt und heftet sich protoplasmatischen Fortsätzen an die obere Schicht oberste Schicht des Hautgewebes der Fische, und pflanzt sich dort durch Längsteilung fort.

 Symptome: Die Körperoberfläche und die Kiemen der Fische werden von einem
grauen Belag überzogen, die Tiere scheuern sich und bekommen
überall Wundgeriebene und blutunterlaufene Stellen. Costia wird
direkt von Fisch zu Fisch übertragen und ist deshalb äußerst
ansteckend. Junge und kleinere Fische sind am meisten in einem
überfüllten Becken betroffen, bei diesen führt die Krankheit
meistens zum Tod.

Behandlung: Die beste Methode ist es, die Wassertemperatur des Beckens auf
30-32 °C zu heben, da die Parasiten dann binnen weniger Tage
absterben. Dies geht natürlich nur bei Tropenfischen; als
Alternative empfiehlt es sich, die befallenen Fische solange in
einer 3 %igen Kochsalzlösung zu baden, bis sie Zeichen von
Unbehagen zeigen oder Tripaflavin bzw. Acriflavin anzuwenden (1
g / 100 Liter für 2 Tage). Letztere beiden Mittel müssen jedoch
in einem separaten Becken verabreicht werden, da sie für
Pflanzen schädlich sind.  

 Dactylogyrus

Ursache: Dactylogyrus ist ein Kiemenwurm, der am meisten in Aquarien vorkommt. Dieser setzt sich in erster Linie an den Kiemen fest, kann aber auch auf der Fischhaut vorkommen. Die Lebensdauer eines erwachsenen Wurms, der sich an einem Fisch festgeklammert hat, beträgt weitere 8 Tage. Vom Fisch abgefallene erwachsene Würmer können ohne neuen Wirt etwa 6 Tage überleben.

 Symptome: Die befallenen Fische haben eine trübe Haut, bilden sehr viel
Schleim und die Kiemen färben sich rosa. Der Fisch hat eine schwere Atmung und scheint zu würgen, er scheuert sich und ist schreckhaft, sie werden apathisch und liegen am Boden.

 Behandlung Ist der Fisch noch nicht so stark befallen, kann man versuchen
durch Salzbäder die Schleimbildung anzuregen, damit die
Kiemenwürmer abfallen. Bei einem starken Befall, helfen nur noch
Medikamentöse Mittel, die Behandlung sollte zügig erfolgen, da die
Krankheit sehr schnell verläuft. Es muß mehrfach behandelt werden, da nur die lebenden Würmer abgetötet werden nicht jedoch die Eier. eine weitere Möglichkeit ist, die Behandlung in einem anderen Becken durchzuführen, die Würmer sterben dann im Ursprungsbecken nach 3 Wochen ab, weil sie keinen Wirt mehr finden, bei Eiern jedoch müsste das Becken trocken gelegt werden, dann sterben diese nach ca. 3 Tagen ab.  

Falsche Neonkrankheit

Ursache: Die Ursache zu echten Neonkrankheit, scheint hier eine bakterielle Infektion zu sein.

Symptome: Die Symptome ähneln stark der echten Neonkrankheit, die Fische
magern ab, eine Ausgebleichte Körperfarbe, die die Muskulatur
durchscheinen lässt, Gleichgewichtsstörungen (torkelnde
Bewegungen und eine unnatürliche Körperhaltung). dieselben
Symptome auch durch einen Befall mit Chilodonella hervorgerufen
werden können.

Behandlung: Zur Behandlung der Krankheit ist der regelmäßige Wechsel des
Wassers und der Filtermasse wichtig. Medikamentös helfen hier
Aureomycin und Terramycin, am besten in einem separaten Becken.
Bei Medikamenten immer die Dosierungsanleitung beachten.

 Fischlauskrankheit

Ursache: Erreger dieser Krankheit sind kleine Krebstierchen der Gattung Argulus. Wird meist durch Lebendfutter aus Teichen eingeschleppt. Kann außerdem den Erreger der infektiösen Bauchwassersucht übertragen.

Symptome: Die Parasiten werden 7-10 mm groß und man kann sie auf der Haut
der Fische gut erkennen. Sie heften sich mit ihren Saugnäpfen und
Klammer haken an dem Fisch fest und saugen mit ihrem Stachel Blut, sie wandern von einem Fisch zu anderen und hinterlassen rote
Einstichstellen mit einem roten Hof zurück. Der Stich der
Fischlaus ist giftig und kann zu Lähmungen und Tod führen.

Behandlung: Kurzbad mit Kaliumpermanganatlösung (1g auf 100l)
Unterstützen können Salzzugaben oder mit Medikamenten wie Sanukehl Coli D6 (Sanum), dabei wie immer die Dosierungsanleitung befolgen.

Fischschimmel

Die Pilze sind in jedem Aquarium zu finden, sie bauen unter
anderen den Kot oder abgestorbene Pflanzenteile ab.

Ursache: Gesunden Fischen können die Sporen des Pilzes nichts anhaben, weil sie keine Möglichkeit haben sich an den Fisch festzusetzen. Wenn sich der Fisch an der Schleimhaut verletzt z.B. durch den
Transport oder einen Biss, dann haben die Sporen die Möglichkeit
sich an den Fisch festzusetzen. Beim Skalar zum Beispiel verursacht eine zu tiefe Temperatur einen Pilzbefall, die meist an den Flossenrändern beginnt. Symptome: weiße oder bräunliche Fäden stehen vom Körper ab, es entstehen
watteähnliche Gebilde. Auch können die Augen, Flossen Kiemen betroffen sein. Die Flossen werden kürzer, fasern aus und verkleben. Wenn die Pilze in das innere der Fische eindringen, verursachen sie an Muskulatur und Organen schwere Schäden, dabei sondern die Pilze auch giftige Stoffwechselprodukte ab, diese Schwerbefallenen Fische können nicht geheilt werden.

Behandlung: Durch Erhöhung der Temperatur, wobei man immer wieder bei dieser
Methode auf ausreichend Futter achten sollte, wie schon bei
anderen Krankheiten ausführlich beschrieben. Durch eine Salzbehandlung oder Medikamentös, wobei hier wieder auf
die richtige Dosierung zu achten ist, wie bei jeder Behandlung mit
Medikamenten.

 Fischtuberkulose

Ursache: Diese Krankheit verursacht der Erreger Mycobacterium, er wird meist durch neue Fische ins Becken eingeschleppt. Da diese Bakterien sehr Widerstandsfähig sind, kann man davon ausgehen, das sie sich in vielen Becken von Händlern befinden.

Übertragung: Die Erreger können mit dem Darminhalt, mit Haut- und
Flossenfetzen, aus aufgebrochenen Geschwüren abgestoßen und
werden dann von gesunden Fischen mit der Nahrung aufgenommen.
Symptome: Am besten feststellen kann man die Fischtuberkulose durch eine
Untersuchung der Leber oder Niere, mit der Lupe kann man dann
weiß- bis gelbliche Knötchen erkennen.

Behandlung: Die Fischtuberkulose ist nicht heilbar, fast alle a erkrankten
Tiere sterben daran. Die Fischtuberkulose ist im normalen nicht auf den Menschen
übertragbar, außer, wenn man ein schwaches Immunsystem hat und sich über kleine Hautverletzungen mit dem Erreger infiziert,
wobei sich diese Infektion meist örtlich begrenzt als
sogenanntes Schwimmbadgranulom (Badedermatitis) äußert.  

Fraskopfwürmer

Ursache: Fraskopfwürmer sind überwiegend bei Lebendgebärenden, auch Guppys und Schwerträgern, und Buntbarschen zu finden, sie befallen den Darmtrakt des Fisches. Die Eier werden im Körper des
weiblichen Fadenwurms ausgebrütet, wo sie auch schlüpfen. Die
geschlüpften Larven werden dann mit den Ausscheidungen des
Fisches ins Becken gespült.

Symptome: Der After ist weit geöffnet, aus ihm schauen rotbraune
Fäden heraus, der Kot der Fische ist weiß und sie magern ab,
infolge von Appetitlosigkeit.

Behandlung: Die Behandlung ist mit medikamentösen Mitteln möglich wie z.B.: Concurat; Flubenol; Fenbendazol; Praziquantel.  

Grießkörnchenkrankheit

Ursache: Erreger dieser Krankheit ist Ichthyophtirius multifiliis,
diese Erkrankung ist ähnlich der in Meeresaquarien
anzutreffenden Pünktchenseuche. Die Krankheit wird ausgelöst
durch ein Wimperntierchen mit einem hufeisenförmigen Großkern und einer Länge von etwa 1 mm, das sich in der Regel auf der Haut seiner Wirtstiere ansiedelt, gelegentlich aber auch die Hornhaut der Augen und das Innere der Mundhöhle befällt. Der Lebenskreislauf dieser Schmarotzer vollzieht sich in drei Stadien, dem Schwärmerstadium, bei dem die jungen Parasiten frei im Wasser schwimmen und sich ein Wirtstier suchen, dem Wachstumsstadium auf der Haut des Wirts, bei dem die Tiere heranreifen, und dem Bodenstadium, bei dem sich die Tiere im Boden enzystieren, also mit einer Gallerthülle umgeben und durch Zellteilung vermehren, worauf der Zyklus von neuem beginnt.

Symptome: Erkrankte Fische weisen am Körper, den Flossen und den
Kiemen weiße Knötchen auf, die sich bei starkem Befall zu
grauen Flecken vereinigen; die Haut ist stark verschleimt, die Atmungsfrequenz erhöht, und die Tiere scheuern sich an festen Gegenständen und magern immer mehr ab. Die
Grießkörnchenkrankheit ist sehr ansteckend und kann sich binnen kurzem über sämtliche Fische eines Aquariums verbreiten; zusammen mit den Primärinfektionen treten oftmals auch Sekundärinfektionen durch Bakterien und Pilze auf. Behandlung: Ichthyiophtirius multifiliis lässt sich nur im Schwärmerstadium bekämpfen; die Behandlung besteht in der Regel in Bädern mit Malachitgrün(1 mg / 20 Liter für 10 Tage oder 0,1 g / 100 Liter für 4-5 Stunden), wobei jedoch hinzugefügt werden muss, dass Salmler wie Neonfische oder Kardinaltetras Malachitgrün nicht vertragen, und bei diesen auf Medikamente wie Acriflavin (1 g / 100 Liter) zurückgegriffen werden muss.  

Gyrodactyliden

Ursache: Erreger dieser Krankheit sind Saugwürmer der Gattung
Gyrodactylus das sind Lebendgebärende Saugwürmer und nisten
bevorzugt auf der haut ihrer Wirtstiere ein, wo sie sich von
den Epidermiszellen ernähren.

Symptome: Befallene Fische zeigen entzündete Stellen und eine
weißliche bis durchscheinende Haut, die Tiere sondern verstärkt Schleim ab und scheuern sich an festen Gegenständen, kleine und junge Exemplare tragen gewöhnlich schwere Gesundheitsschäden davon.

 Behandlung: Als sehr wirksam haben sich 15minütige Bäder in einer 3 %igen Kochsalzlösung erwiesen; als Alternative empfehlen sich halbstündige Bäder in einer gut belüfteten Formalinlösung(20 cm3 / 100 Liter) oder die Anwendung von Masoten gemäß den Angaben der Packungsbeilage.  

Hexamita-Krankheit

Ursache: Für diese Erkrankung sind Geißeltierchen mit den Namen Hexamita verantwortlich, die eigentlich bei jedem Fisch als einzeln in dessen Verdauungstrakt vorkommen, bei Stress oder einer anderen Erkrankung, können sich diese aber sprunghaft vermehren und greifen dann überwiegend den Darm und die Gallenblase an. Vorzugsweise kommt diese Erkrankung bei Neuimporten oder in Verbindung mit der Fischtuberkolose vor.

Symptome: Befallene Tiere machen schießende Bewegungen, ihre Farben
werden Blass, sie fressen nicht mehr und halten sich vorwiegend am Boden auf. Der Darm ist stark verschleimt und entzündet, die
Gallenblase verhärtet und vergrößert.

Behandlung: Medikamentöse Behandlung mit dem Mittel Hexa-Ex , man kann
auch auch dazu übergehen, das man zu 1% Metronidazol oder
Dimetridazol dem Futter dazugibt.  

Hornhautentzündung

Ursache:

Diese Krankheit kann mehrere Ursachen haben, die Fische können sich an einem Stein gescheuert haben, sie können an Tuberkulose leiden, eine bakterielle Infektion haben oder aber auch mit Oodinium befallen sein. Symptome: Entzündung der Hornhaut und Trübung der Linse.

Behandlung: Temporäre Entzündung ---- Ein paar Tropfen Methylenblau ins Wasser. bakterielle Infektion ---- Wasserwechsel und gründliche
Reinigung des Aquariums.


Aktualisiert am: 15.01.17 22:16:10

 

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